Herzlich willkommen in der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Mergentheim!

Liebe Evangelische in Bad Mergentheim, liebe Gäste auf unserer Webseite,

„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Tim. 1,7) 

Als Schutzmaßnahme gegen das Corona-Virus sind bei uns weiterhin alle Veranstaltungen bis auf die sonntäglichen Gottesdienste abgesagt.
Dies betrifft die regelmäßigen Gruppen und Kreise sowie Einzelveranstaltungen. Das Gemeindezentrum ist geschlossen. Die Kindertageseinrichtungen sind bis auf die erweiterten Notgruppen nicht geöffnet.
Lassen Sie uns in dieser Situation fürbittend aneinander denken und bleiben Sie behütet!

Ihre Pfarrer/innen Regina Korn, Karl-Gottfried Kraft, Angelika Segl-Johannsen und Susanna Herr

Pfingsten

Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott,
sei mit uns durch deinen Segen.
Dein Heiliger Geist, der Leben verheißt,

sei um uns auf unsern Wegen,

dein Heiliger Geist, der Leben verheißt,

sei um uns auf unsern Wegen.

                                                               (EG 171,1)

 

Segen, Lebensbegleitung – das ist das, was wir gerade brauchen: die Zuversicht, dass es einen Weg für uns gibt durch die Krise hindurch. Bilder mit einem Regenbogen und den Worten „Andrà tutto bene!“ – „Alles wird gut!“ haben die Italiener zu Beginn der Corona-Pandemie in ihre Fenster gestellt. Viele haben dies bei uns aufgegriffen. Einige Wochen später wissen wir, dass nicht alles gut werden wird. Es werden Wunden bleiben. Es ist kein leichter Weg, auf dem wir in diesen Zeiten unterwegs sind. Aber die Pfingstbitte bleibt uns und die Hoffnung, die sich darin ausdrückt: „Dein Heiliger Geist, der Leben verheißt, sei um uns auf unsern Wegen.“

                                                              

 

 

 

 

Gottesdienst im Grünen - Himmelfahrt am Trillberg

Foto Keßler

Zum ersten evangelischen "Gottesdienst im Grünen" im Raum Bad Mergentheim in diesem Jahr, trafen sich an Himmelfahrt rund 100 Besucher auf dem Spielplatz am Trillberg. Fröhliche Menschen füllten den Platz,  Radfahrer machten kurz Rast, Hunde - und zuweilen auch einmal ein Pferd - zeigen sich unbeeindruckt von der großen Versammlung. In diesem Jahr war bei dem traditionellen Himmelfahrtsgottesdienst allerdings  „coronabedingt“ doch einiges anders als sonst. Gleich am Eingang wurden die Hände mit Desinfektionsmittel besprüht, Namen und Telefonnummern der Gottesdienstteilnehmer wurden notiert. Mund- und Nasenschutz war für die meisten Gäste selbstverständlich. Weit auseinander standen die Bänke, denn ein Mindestabstand von zwei Metern musste eingehalten werden. Die staatlich verordnete Höchstzahl von 100 Personen (einschließlich der Mitwirkenden) wurde eingehalten.

Dr. Klaus Stumptner (Trompete) und Regine Burdinski (Akkordeon) sorgten für den festlichen Klang. Gestaltet wurde der "Gottesdienst im Grünen" von Pfarrerin Regina Korn und Pfarrer Bernd Rampmeier.

Gemeinsames Singen ist unmöglich zu Corona-Zeiten. Kein Problem: Zum "innerlichen Mitsingen und Mitsummen" der vom Trompeter intonierten Lieder lud Regina Korn ein - und manch einer ließ es sich nicht nehmen, dies sehr hörbar zu tun. "Wie lieblich ist der Maien" erfüllte so schnell den großen begrünten Raum. Dass das mehr bedeutet als die blühende Natur, machte die wohlbedachte und aktuelle Predigt deutlich. "Wir brauchen ein Fenster zum Himmel", stellte Regina Korn fest. Gerade die Himmelfahrt zeige, wie man den vertrauten Gott doch manchmal als weit weg und fern erlebe. Beides müsse man zusammendenken und könne man im Leben erfahren. Dann allerdings sollte man auch erkennen, wie es anderen Menschen geht. "Es ist für mich befremdlich", so Regina Korn, "dass die Frage nach dem Sommerurlaub im Moment anscheinend eine der wichtigsten Fragen ist, die Menschen hierzulande beschäftigt". Dabei seien Menschen in aller Welt noch stark von der Corona-Epidemie mit all ihren Schrecken betroffen. "Gerade wer in den Himmel schaut, kann die Wirklichkeit um sich herum wahr- und ernst nehmen". Die Liebe Gottes überwinde Distanz und schaffe innere Nähe.

Foto Keßler

Liturgischer Streifzug zu Pfingsten - Farben des Lebens

Der traditionelle Gottesdienst an Pfingstmontag im Kurpark kann dieses Jahr leider nicht stattfinden. Stattdessen lädt Pfarrerin Angelika Segl-Johannsen ein zu einem liturgischen Streifzug. Ein Gottesdienst im Gehen, den alle Interessierten allein oder in der Familie gehen können. Nachfolgend können Sie sich die Texte ausdrucken, die Sie auf Ihrem Weg begleiten. Sie sind eingeladen unter dem Motto „Farben des Lebens“ das Pfingstfest neu zu entdecken.

Wir feiern wieder Gottesdiente in der Schlosskirche

Seit 10. Mai 2020 werden wieder sonntags um 10 Uhr evangelische Gottesdienste in der Schlosskirche gefeiert, Abendgottesdienste am Samstagabend finden vorerst nicht statt. Vieles wird anders sein, als gewohnt: Zum Beispiel darf die Gemeinde nicht singen. Die evangelische Kirchengemeinde Bad Mergentheim muss sich an die Vorgaben des Landes Baden-Württemberg und an die der württembergischen Landeskirche halten. Dazu gehört auch, dass die Sitzplätze so verteilt sind, dass jeder Gottesdienstbesucher mit 2 Metern Abstand zum nächsten sitzt. Damit wird die Anzahl der Sitzplätze auch in einer großen Kirche wie der Schlosskirche sehr beschränkt sein. Zudem müssen die Besucher ihren Namen, ihre Adresse und Telefonnummer in der Kirche hinterlegen, einen Mundschutz tragen und weitere Hygieneregeln einhalten. Auch die Dauer eines Gottesdienstes ist vorgegeben. Er soll nicht länger als 35 Minuten sein, so die evangelische Landeskirche in Württemberg. Vieles wird in diesem Gottesdienst aber auch vertraut sein: die Orgelmusik, die Gebete, die Lieder, die Predigt, die Bibeltexte, der Segen.

Die evangelische Kirchengemeinde freut sich, wieder gemeinsam Gottesdienst feiern zu können, auch wenn es viele Einschränkungen durch die Corona-Pandemie gibt. Wir bitten Sie um Verständnis dafür.

Da die Anzahl der Sitzplätze in der Schlosskirche beschränkt ist, werden wir auch weiterhin eine Orgelmusik und eine Predigtmeditation zum Sonntag auf die Homepage stellen.

 

 

Segenstüte zum Mitnehmen

 

In diesen krisenhaften Zeiten möchte die evangelische Kirchengemeinde Bad Mergentheim den Kontakt halten.

Die Schlosskirche ist von 9-17 Uhr für das persönliche Gebet geöffnet. Noch bis einschließlich Pfingsten finden Besucherinnen und Besucher eine in der Kirche gespannte Wäscheleine mit angehängten ‚Segenstütchen‘. Jeder Besucher kann sich eins von der Leine nehmen. Wer mag, darf gerne ein innenliegendes Kärtchen ausfüllen und damit um einen Anruf von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer der Kirchengemeinde bitten. Bitte bringen Sie dazu unbedingt Ihren eigenen Stift mit! Das aufgefüllte Kärtchen kann dann in den dafür bestimmten Opferstock geworfen werden. Im Tütchen finden sich auch noch andere Überraschungen. Jeden Samstag werden Tütchen mit neuem Inhalt ausgehängt.

 

 

Aus dem Kirchengemeinderat...

Aufgrund neuer Regelungen konnte am 13. Mai 2020 die erste Sitzung des Kirchengemeinderats unter Einhaltung aller aktuell geltenden Hygienevorschriften der Corona-Pandemie stattfinden. Dazu traf sich das Gremium vollzählig im großen Albert-Schweitzer-Saal mit dem notwendigen Abstand von 2 Metern zwischen allen Sitzungsteilnehmern. Es war gut, sich nach dieser Pause durch die Corona-Pandemie wiederzusehen, sich auszutauschen und gemeinsam beraten zu können.

Übrigens gibt es seit 200 Jahren einen Kirchengemeinderat in unserer Kirchengemeinde. Denn vor genau 200 Jahren fand die erste Sitzung eines Gremiums, genannt „Stiftungsrat“ statt. In der Festschrift zum 100jährigen Jubiläum der Ev. Kirchengemeinde Bad Mergentheim, herausgegeben im August 1929 von Stadtpfarrer Dr. Max Fischer, heißt es dazu:

„Ein bedeutungsvoller Tag für die Gemeinde war auch jener 26. Mai 1820, an welchem in einer Gemeindeversammlung der erste Stiftungsrat bzw. Kirchenkonvent gewählt wurde. Erst mit diesem Akt konnte die Gemeinde als fest organisiert gelten, Vermögen erwerben und selber verwalten.“

Im Folgenden wird in dieser Festschrift aufgeführt, welche 13 stimmberechtigte Männer neben Pfarrer Wengert dieser ersten gesetzlichen Gemeindevertretung angehörten.

Kindergarten in Zeiten von Corona

Tag für Tag kommt eine kleine Gruppe von Kindern aus unseren beiden Kindertagesstätten im Kinderhaus Auenland zusammen. Es sind Kinder von Eltern, die in einem sogenannten Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind, und daher in ein oder zwei Notgruppen betreut werden. Sicherlich ist vieles im Kindergarten so, wie sonst auch. Es wird gespielt, gesungen und gelacht. Trotzdem fehlen die anderen Kinder. Deshalb haben die Kinder mit ihren Erzieherinnen das Plakat gestaltet, das jetzt am Zaun hängt, weithin sichtbar für alle: „Wir denken an euch.“ Dazu die Hoffnungsfarben des Regenbogens.

Ich bin ein kleiner Hampelmann

Kindergarten in der Notbetreuung – das ist für alle eine große Herausforderung. Trotzdem gibt es auch das, was es auch im normalen Kindergartenalltag gibt: Es wird gesungen, gelacht und gehüpft. Kinder brauchen das – und wir Erwachsene auch.

Sie hören einen Beitrag einer Erzieherin aus dem Kinderhaus Auenland: „Der Hampelmann“. Es ist ein Gruß der Mitarbeiterinnen an alle Kinder und Eltern und lädt zum Mitmachen ein.

Ich bin ein kleiner Hampelmann

Abendgebet

Gottesdienst Zuhause feiern

Sie sind für die Zeit der Aussetzung unserer Gottesdienste herzlich eingeladen, jeweils am Sonntag um 10 Uhr dem Klang der Glocken unserer Schlosskirche zu lauschen, danach die Orgelbearbeitung des Wochenliedes anzuhören sowie die Meditation zum Predigttext und mit einem Fürbittengebet sowie dem Vaterunser diese Besinnung zu beschließen.

Christi Himmelfahrt EG 123 Jesus Christus herrscht als König (4 Strophen)

Christi Himmelfahrt Choralvorspiel EG 123 "Jesus Christus herrscht als König" (von Wilhelm Rumpf)

Exaudi EG 136 Choralvorspiel "O komm, du Geist der Wahrheit" von Alexander Serr

Exaudi EG 136 O komm, du Geist der Wahrheit (4 Strophen)

Pfingstsonntag EG 126 (BWV 667) Johann Sebastian Bach: Choralbearbeitung zu "Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist"

Pfingstsonntag EG 126 Komm, Gott, Schöpfer, Heiliger Geist (4 Strophen)

Predigtmeditation von Pfarrer Karl-Gottfried Kraft für den Sonntag - Exaudi - Jeremia 31, 31-34

Predigtmeditation von Pfarrerin Regina Korn für Pfingstsonntag - Apostelgeschichte 2,1-8

Termine

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • 05.06.20 | „Die Bibel kann nie zur Waffe werden"

    Christus muss das Zentrum der Bibellektüre bleiben. Das fordert der Lutherische Weltbund. Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July unterstützt diese Botschaft und sagt: „Die Bibel kann niemals zur Waffe werden."

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  • 05.06.20 | Eine Heimat für den Glauben

    Im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt Kiew liegt die deutsche evangelisch-lutherische Gemeinde St. Katharina. Der württembergische Pfarrer Matthias Lasi leitet die Gemeinde seit Sommer 2018; Thorsten Eißler hat mit ihm über aktuelle „Baustellen“ der Gemeinde und ihre bewegte Geschichte gesprochen.

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  • 04.06.20 | Aufruf zu Spenden für Corona-Hilfe

    Das Deutsche Nationalkomitee des Lutherischen Weltbundes (DNK/LWB) ruft zu Spenden für die Corona-Hilfe des Lutherischen Weltbundes (LWB) auf. Auch die Landeskirche engagiert sich. „Die Gefahr von unkontrollierbaren Ausbreitungen in armen Ländern ist weiterhin real. Die Menschen brauchen unsere Unterstützung“, sagt Landesbischof July, der den Vorsitz des DNK/LWB führt.

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